Für mich war es einfach nur anstrengend und unbequem und man braucht auch ewig. Auf der Hinfahrt über 16h und zurück 12h. Mit dem Auto wären es max 9h gewesen. Man spart sich das umsteigen, Gepäck geschleppe, kann Pause machen, wann und wo man will und vorallem draußen an der frischen Luft. Also ihr merkt, Zug fahren ist nix für mich.
Aber die Woche war super. Wir haben uns sehr erholt (auch wenn wir jetzt krank sind), es gab große Wiedersehensfreude, nette Begegnungen, viele Stunden am Meer, und gaaanz viel unbeschwerte Zeit für uns.
Charlotte hat ja zu ihrem DS auch ADHS und in letzter Zeit war sie kaum noch händelbar. Mega anstrengend, immer auf Konfrontation, es war kaum mehr Kommunikation mit ihr möglich, sie stand sich nur noch selbst im Weg. Es war mit Ärzten und Therapeuten abgesprochen, das wir nach den Ferien einen Versuch mit Medikamenten beginnen, sollte das so bleiben.
Und jetzt ist dieses Kind wie ausgewechselt, friedlich, lieb, sie spricht wieder, kann sich auch mal auf etwas konzentrieren oder auf etwas einlassen.
So mit werde ich dem Medikamenteversuch erst einmal nicht zustimmen sondern immer wenn sie "reif für die Insel" ist, mit ihr dahin fahren. Vielleicht ist das ja des Rätsels Lösung